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	<title>Sandra Thoms</title>
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	<description>Netzwerkerin, Geschichtensammlerin, Unternehmerin</description>
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		<title>Mythen der Buchbranche!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 14:35:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Buchbranche]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Verlegerin weiß ich, dass die Buchbranche einer Blackbox gleicht – vorne Text rein, hinten Buch raus. Und dazwischen wird...]]></description>
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<p>Als Verlegerin weiß ich, dass die Buchbranche einer Blackbox gleicht – vorne Text rein, hinten Buch raus. Und dazwischen wird gelesen:) Nun ja, ganz so ist es nicht, gerne möchte ich mal ein paar Mythen richtigstellen.<br>1&#x20e3; Mythos: Menschen, die im Verlag arbeiten, lesen den ganzen Tag Bücher.<br>Die Realität: Bücher lesen ist nicht der Job, sondern die Voraussetzung für den Job. Nur wer wirklich viel und gerne liest, kann im Verlag mitreden. Die Verlagsarbeit selbst ist eine Mischung zwischen Qualitätssicherung (wie wird aus einem Text ein richtig gutes Buch) und Marketing (wie mache ich irgendjemanden auf dieses Buch aufmerksam).<br>2&#x20e3; Mythos: E-Books sind das Aus für gedruckte Bücher. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4d6.png" alt="📖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Die Realität: Gedruckte Bücher verkaufen sich weiterhin. Und selbst wenn sie es nicht mehr täten, wäre es mir als Verlegerin egal! Denn ich verkaufe kein Papier, sondern Inhalte. Bücher vermitteln Wissen und erzählen Geschichten, egal in welcher Form. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4da.png" alt="📚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>3&#x20e3; Mythos: Bücher stehen auf der Spiegelbestsellerliste, weil sie gut sind. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f50d.png" alt="🔍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Die Realität: Die Spiegelbestsellerliste zeigt, welche Bücher sich am häufigsten verkaufen. Viele davon sind ausgezeichnet – wie zum Beispiel die Titel aus dem Komplett Media Verlag . Aber nur weil ein Buch gut ist, bedeutet es nicht, dass es sich oft verkauft. Viele Themen sind zu speziell für die Verkaufszahlen, viele Autor*innen zu unbekannt. Daher kommen vorrangig die Bücher, auf die Spiegelbestsellerliste, deren Marketing stimmt.</p>



<p>Was gibt es noch für Mythen über die Buchbranche und die Verlagsarbeit, die ihr kennt?</p>



<p></p>
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		<title>Verlage in der Krise: Nur jeder fünfte Verlag kann von seiner Arbeit leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 09:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Frankfurt, 27. Juni 2023 &#8211; Eine aktuelle Umfrage unter Verlagen im Netzwerk „Schöne Bücher“ und im Rahmen der Interessengemeinschaft unabhängiger...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Frankfurt, 27. Juni 2023 &#8211; Eine aktuelle Umfrage unter Verlagen im Netzwerk „Schöne Bücher“ und im Rahmen der Interessengemeinschaft unabhängiger Verlage zeigt, dass nur 21,7 % der befragten Verlage von der Verlagsarbeit leben können. 34,8 % der Verlage müssen neben der Verlagsarbeit einen Vollzeitjob ausüben, 23,8 % haben einen Nebenjob und 19,6 % andere Einnahmequellen. Das alles, um Kultur, Literatur und Wissensvermittlung an die Öffentlichkeit zu bringen und sichtbar zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="417" src="https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage-1024x417.jpeg" alt="" class="wp-image-1337" srcset="https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage-1024x417.jpeg 1024w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage-300x122.jpeg 300w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage-768x313.jpeg 768w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage-1536x626.jpeg 1536w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage-184x75.jpeg 184w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage-1200x489.jpeg 1200w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2023/06/Umfrage-Arbeitsbedingungen-Kleinverlage.jpeg 1937w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Umfrageergebnisse Juni 2023 auf die Frage: Kannst du vom Verlag leben? <br><em>Copyright: Sandra Thoms, Bedey &amp; Thoms Media GmbH</em></figcaption></figure>



<p>Die Umfrage wurde im Juni diesen Jahres durchgeführt unter kleinen, unabhängigen Verlagen. Insgesamt nahmen 95 Verlage von rund 800 befragten Verlagen an der Umfrage teil. Durchgeführt wurde die Umfrage von der Verlegerin Sandra Thoms, Bedey &amp; Thoms Media GmbH.</p>



<p><a></a>„Kleine, unabhängige Verlage sorgen für die Vielfalt auf dem Buchmarkt. Ohne ihren direkten Kontakt zu unterschiedlichen Communities finden viele Stimmen und Themen keine Möglichkeit zur Publikation. Selfpublishing unterstützt hier zwar, aber nicht für alle ist Selfpublishing der Weg, da hier die finanziellen und zeitlichen Mittel gegeben sein müssen. Diese strecken kleine Verlage aus privaten Einkünften vor“, erklärt Sandra Thoms, selbst Verlegerin.</p>



<p>Die Umfrageergebnisse machen deutlich, wie prekär die wirtschaftliche Lage kleiner Verlage ist. Was aufgrund des gestiegenen Kostendrucks dazu führt, dass immer mehr kleine Verlage aufgeben und keine neuen Buchprojekte mit eigenen Mitteln fördern. Wenn Deutschland sich als Land der Dichter und Denker eine Vielfalt in der Buchbranche bewahren will, sind politische und wirtschaftliche Maßnahmen gefragt.</p>
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		<title>Was ist eigentlich ein Druckkostenzuschussverlag und wann ist ein Verlagsangebot seriös?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buchveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Druckkostenzuschuss]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gilt inzwischen als Regel, dass man bei einem Druckkostenzuschussverlag keinen Vertrag unterzeichnen sollte. Aber viele wissen gar nicht, was ein Druckkostenzuschussverlag ist, was ich in diesem Beitrag versuche, zu erklären.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p id="verlagsarbeit">Es gilt inzwischen als Regel, dass man bei einem Druckkostenzuschussverlag keinen Vertrag unterzeichnen sollte. Aber viele wissen gar nicht, was ein Druckkostenzuschussverlag ist, was ich in diesem Beitrag versuche, zu erklären.</p>



<p>Leider hilft der Namen nicht weiter, denn danach wäre z.B. amazon, wo die Druckkosten von den Tantiemen abgezogen werden, ein DKZ. Amazon ist aber eine Dienstleistungsplattform. Hier kommen wir zu dem wichtigen, aber schwierigen Problem an der Sache: Was ist der Unterschied zwischen einem serösen Dienstleistungsverlag und einem unseriösen Angebot, umgangssprachlich eben oft DKZ genannt?</p>



<p>Um diese Frage zu beantworten, musst du dir zunächst eine weitere stellen: Wie viel und welche Unterstützung brauche ich bei der Veröffentlichung?</p>



<p>Die Faustregel lautet einfach: Je mehr Zeit, Geld und Fähigkeiten ich habe, Dinge selbst zu tun, desto weniger muss ich sie an einen Verlag abgeben. Wenn ich weiß, wie ich einen professionellen Buchsatz erstelle und die Zeit habe, das zu tun, muss es kein Verlag für mich machen und der Verlag muss diese Arbeit dann auch nicht in seinen Kosten einpreisen.</p>



<p>Bleiben wir beim Beispiel amazon: Die Plattform bietet dir den Vertrieb an. D.h. Lektorat, Satz, Korrektorat, Marketing usw. musst du übernehmen, organisieren und bezahlen. Dafür bekommst du hohe Tantiemen. Im Vergleich dazu bietet dir ein klassischer Verlag an, alles für dich zu übernehmen, organisieren und bezahlen, also Lektorat, Korrektorat, Satz, Marketing und Vertrieb – dafür bekommst du nur geringe Tantiemen.</p>



<p>Wichtiger Hinweis: Natürlich müssen die Dinge, die der Verlag nicht übernimmt, vorab bezahlt werden. D.h. ob etwas vorab gezahlt werden muss, ist kein Kriterium. Ebenso wenig, ob Druckkosten bezahlt werden – denn je nachdem, welche Tantiemen du bekommst, ist auch das okay.</p>



<p>Unseriös ist z.B. ein Angebot, bei dem wenig übernommen wird, du aber viel zahlen sollst. Also ein Verlag, der mehrere tausend Euro von dir möchte, aber im Gegenzug z.B. nur die Lagerung des Buches übernimmt. Hier sollte man auf jeden Fall prüfen, ob es auf dem freien Markt nicht bessere Angebote für diese Dienstleistung gibt.</p>
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		<title>Wie viel verdient man an einem Buch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2022 15:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich erzählte mir eine Bekannte von 120% Marge in der Modebranche und fragte nach der Marge in der Buchbranche. Nun...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neulich erzählte mir eine Bekannte von 120% Marge in der Modebranche und fragte nach der Marge in der Buchbranche. Nun habe ich keine Ahnung von Mode und kann daher nicht beurteilen, ob 120% richtig sind &#8211; aber in der&nbsp;Buchbranche&nbsp;sind 5% richtig gut. In Worten: Fünf.</p>



<p>In der Regel lautet die erste Reaktion meines Gegenübers auf die Aussage: Warum machst du das dann ? Gute Frage: Weil es kein Beruf ist, sondern eine&nbsp;Leidenschaft.</p>



<p>Aber die eigentlich spannende Frage ist: Warum ist das so? Wie kann es sein, dass niemand an einem Buch verdient, weder der Buchhandel, noch die Schreibenden, noch der Verlag? Ich rede jetzt von 90% der Bücher, nicht den Top-Ten Ausnahmen. Die gibt es natürlich. Und natürlich gibt es Menschen, die vom Blitz getroffen werden oder im Lotto gewinnen.</p>



<p>In Deutschland wird der Preis eines Buches vom Verlag festgelegt. In der Regel liegen die Preise eines Taschenbuchs bei um die 10 €, die eines Hardcovers über 20 € &#8211; Tendenz steigend, wegen steigender Kosten.</p>



<p>Von diesem Bruttopreis gehen 7% Mehrwertsteuer ab. 50% bekommt der Buchhandel. Dann Lager und Logistik rund 10%. Für die Schreibenden bleiben bei Taschenbüchern 6%, bei Hardcovern 8% (in der Regel als Staffelhonorare). Bleiben beim Verlag beim Taschenbuch z.B. 34%. Für Lektorat, Korrektorat, Cover, Herstellung, Druck, Marketing, Verwaltung. Nun nehmen wir mal an, das Buch kostet 10 € und verkauft sich 300 Mal. Was vorkommen kann und keine Seltenheit ist.</p>



<p>Tja, das ist eine&nbsp;Buchkalkulation. Funktioniert nicht wirklich für die Nische.</p>



<p>Und falls sich jetzt jemand denkt, das wäre nur bei mir so &#8211; im Netz gibt es unzählige Blogs, die ebenfalls Kalkulationen durchrechnen. Zum Beispiel der Blog vom Mairisch Verlag (Grüße an Daniel Beskos): <a href="https://www.mairisch.de/2013/11/06/was-macht-eigentlich-ein-verlag-teil-7-finanzen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.mairisch.de/2013/11/06/was-macht-eigentlich-ein-verlag-teil-7-finanzen/</a></p>
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		<title>Vielfalt und die Buchbranche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 07:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf Tag lang hat die Buchbranche sich auf der Buchmesse gefeiert. Endlich, es wurde auch wieder Zeit! Und je nach...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fünf Tag lang hat die Buchbranche sich auf der Buchmesse gefeiert. Endlich, es wurde auch wieder Zeit! Und je nach Medium konnte man erfahren, dass es der Branche gut geht wie noch nie und sie trotz aller Probleme einen stabilen Umsatz liefert. Oder dass sie gerade dabei ist, zugrunde zu gehen, weil die gestiegenen Preise sie kaputtmachen.</p>



<p>Wie immer liegt die Wahrheit dazwischen. Die Umsatzzahlen der Buchbranche sind stabil, aber der Umsatz wird mit immer weniger Buchtiteln gemacht. Obwohl die Zahl der Publikationen aufgrund wachsender Self-Publishing-Zahlen nicht zurückgeht. Das bedeutet, dass immer weniger Unternehmen immer mehr Umsatz machen. Und Bücher, die gerade keine populären Themen anschneiden, immer weniger Aufmerksamkeit erhalten.</p>



<p>Dadurch verliert der Buchmarkt an Vielfalt. Kein neues Problem, doch eines, dass sich zunehmend verschärft. Nur Themen und Bücher, die entsprechend finanzielle Marketingpower mitbringen, werden noch wahrgenommen. Leisere Stimmen verschwinden im Hintergrund.</p>



<p>Dass Vielfalt wichtig ist, hat sich herumgesprochen. Nicht nur gesellschaftlich, auch persönlich bedeutet Vielfalt Weiterentwicklung. Mein Lösungsvorschlag wäre eine staatliche Förderung von Buchprojekten, strukturell und bedingungslos, wie sie Länder wie zum Beispiel Norwegen bereits praktizieren.</p>
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		<title>Gelesen oder nur geliked</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 05:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Slow Media vs. Fast Media Fünf Minuten, bevor das Meeting anfängt. 10 Minuten, bevor das Kind aus der Kita kommt....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Slow Media vs. Fast Media</em></strong></p>



<p>Fünf Minuten, bevor das Meeting anfängt. 10 Minuten, bevor das Kind aus der Kita kommt. Also das Smartphone zücken und durch Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn scrollen. Dazwischen vielleicht TikTok und ein paar Überschriften vom Spiegel. 3 Sekunde pro Bild, pro Text. Genug Zeit, die Überschrift wahrzunehmen. Überschrift klingt gut, like. Text gelesen &#8211; keine Zeit.</p>



<p>Medienkonsum wird immer schneller, Meinungen bilden sich beim Swipen, Entspannung soll bei einem Dauerbeschuss durch Bilder einsetzen. Ich bin keine Wissenschaftlerin, aber bezweifle, dass das funktioniert. Was sagt denn die Wissenschaft dazu?</p>



<p><strong>Lesen fördert Konzentration und Empathie</strong></p>



<p>Die sagt zum Beispiel, dass Lesen Konzentration fördert, vor allem, das Lesen gedruckter Texte, da Lesen eine komplexe Kompetenz ist, die nur mit Konzentration zu bewältigen ist (<a href="https://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf">https://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf</a>) &#8211; was uns auf starrem Papier leichter fällt als am Bildschirm. Oder dass Lesen Empathie fördert, weil wir uns in die Gedanken und Gefühle anderer Personen hineinversetzen (<a href="https://www.researchgate.net/publication/257349728_Reading_Literary_Fiction_Improves_Theory_of_Mind">https://www.researchgate.net/publication/257349728_Reading_Literary_Fiction_Improves_Theory_of_Mind</a>). Und ganz ohne wissenschaftliche Bestätigung dürfte wohl jedem Menschen klar sein, dass Lesen hilft, sich zu informieren &#8211; nur, dann sollte nicht nur die Überschrift gelesen werden, sondern der ganze Text.</p>



<p><strong>Ich würde ja gerne, habe aber keine Zeit.</strong>&nbsp;</p>



<p>Lesen ist Meditation für den Kopf. Sich in einen Text hinein versenken und versuchen, einen neuen Sachverhalt zu verstehen. Oder sich eine beschriebe Szene im Kopf genau ausmalen und die sprachlichen Details genießen, mit denen sie beschrieben wurde. Wann hast du dir das letzte Mal so viel Entspannung gegönnt?&nbsp;</p>



<p>Die Antwort darauf kenne ich schon: Ich würde ja gerne, habe aber keine Zeit. Durchschnittsnutzer*innen verbringt 58 Minuten pro Tag auf Facebook. Auch Kindern gehen irgendwann ins Bett. Und bringt mir die Mail ans Team um 23 Uhr mehr als sich 30 Minuten auf etwas Neues einlassen?</p>



<p>Die Entscheidung, ob die Zeit, um etwas zu lesen, in deinen Tag hineinpassen, liegt bei dir.</p>
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		<title>Das Gehirn geht nicht gerne joggen&#160;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 14:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Rollen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotypen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Stereotypen und Tropes, ein Blick von der Literatur zum Berufsalltag Nicht nur körperlich tendieren wir dazu, auf der Couch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Von Stereotypen und Tropes, ein Blick von der Literatur zum Berufsalltag</strong></p>



<p>Nicht nur körperlich tendieren wir dazu, auf der Couch liegen zu bleiben &#8211; auch unser Gehirn bewegt sich nicht immer gerne. So neigt es, um sich nicht allzusehr anstrengen zu müssen, dazu Abkürzungen oder vorgefertigte Schemata aufzugreifen.</p>



<p>Doch es ist nicht schlimm, immer mal wieder einen Abend auf der Couch zu verbringen, so lange eine gewisse körperliche Aktivität gegeben ist. Es ist es auch nicht schlimm, das Gehirn mal abkürzen zu lassen, wenn man kurz innehält und hinterfragt, ob diese bequemen Abkürzungen hier okay ist oder die Entscheidung vielleicht doch nicht im Couch-Modus getroffen werden kann. Oft sind solche Couch-Entscheidungen der Grund für fehlende Diversität und Diskriminierung.</p>



<p>Stereotypen sind eine der Abkürzungen des Gehirns bei der Beurteilung von Menschen. Statt sich selbst ein Bild der Person zu machen, wird auf ein “fertiges” Muster zurückgegriffen, welches auf Punkten wie Ethnie, Herkunft, Alter, Geschlecht, Kleidung usw. beruht. Es ist menschlich, dieses Schema im Kopf zu haben, unsere ganze Kultur hat es uns dort hinein gehämmert.&nbsp;</p>



<p>Am Hämmern beteiligt war nicht zuletzt die Literatur. Dort spricht man jedoch nicht noch Stereotypen, sondern von “Tropes”, also Muster, die Autor*innen nutzen, um dem Lesenden rasch eine Bild einer Figur zu vermitteln, ohne sie genauer darstellen zu müssen. Wenn man so will, ist auch das eine “bequeme” Abkürzung für die Verfassenden. Tropes ist ein englischer Begriff und hat nichts mit dem deutschen literaturwissenschaftlichen Begriff “Tropen” zu tun, was ein Oberbegriff für eine Reihe von rhetorischen Stilmitteln ist.</p>



<p>Ein klassisches Beispiel für einen Trope ist die “Prinzessin in Not”, die vom Prinz gerettet werden muss. Dieser Trope ist allgemein bekannt &#8211; und hat bei der Entwicklung von emanzipierten Frauenvorbildern richtig schlechte Dienste geleistet. Tropes betreffen jedoch nicht nur Darstellungen von Personen wie die Prinzessin in Not, sondern auch Handlungen, also die Tatsache, dass sie gerettet werden muss. Eine vielfältige Sammlung von Tropes findet sich übrigens hier: <a href="https://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Tropes">https://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Tropes</a></p>



<p>Doch ein positiver Aspekt der Gegenwart ist, dass Menschen, die Geschichten schreiben, anfangen die Tropes, die sie nutzen, zu hinterfragen. So ist zum Beispiel die Bewegung zur “Progressiven Phantastik” entstanden, die eben dieses Hinterfragen besonders im Bereich der Phantastik fordert. Vorreiter*innen sind hier Judith und Christian Vogt und James A. Sullivan. Müssen Prinzessinnen gerettet werden? Müssen Prinzen retten wollen? Müssen Drachen böse sein? Muss die Heirat das Ziel einer Geschichte sein?</p>



<p>Vieles, was später zu unserem Rollenbild und unseren Handlungsmustern wird, nehmen wir aus Erzählungen, die wir in unserer Kindheit und Jugend gehört haben. Was wird jedoch passieren, wenn Mädchen nicht mehr die Geschichte von der Prinzessin, die gerettet werden muss, erzählt bekommen, sondern die der kleinen Zauberschülerin, die viel intelligenter ist als der eigentliche Held der Geschichte, und ihn und seinen Freund häufiger mal aus brenzligen Situationen herausholt?</p>



<p>Doch gehen wir einen Schritt weiter: Was wäre, wenn sich nicht nur Romanautor*innen überlegen würden, welche Tropes sie nutzen, sondern auch Menschen mit Personalverantwortung, die Stellenausschreibungen verfassen und Bewerbungsgespräche führen. Braucht man für die Tätigkeit wirklich ein abgeschlossenes Studium? Muss die Person, die ich einstellen möchte, wirklich bereits vier unbezahlte Praktika gemacht haben? Darf der Lebenslauf nie Lücken aufweisen?&nbsp;</p>



<p>Eigentlich schreit das nach einem Seminar von Romanautor*innen für Personalverantwortliche zum Thema “Stereotypen und Tropes”. Ob es das schon gibt? Und wer wäre dabei?</p>
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		<title>Wenn die Künstliche Intelligenz Serienenden errät</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 12:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_337" aria-describedby="caption-attachment-337" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2016/08/Kuenstliche-Intelligenz-Handschlag.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-337" src="http://www.miss-eyre.de/wp-content/uploads/2016/08/Kuenstliche-Intelligenz-Handschlag-300x163.jpg" alt="KI antizipiert nächste Handlung. (Screenshot: Youtube/MIT)" width="300" height="163" srcset="https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2016/08/Kuenstliche-Intelligenz-Handschlag-300x163.jpg 300w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2016/08/Kuenstliche-Intelligenz-Handschlag.jpg 595w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-337" class="wp-caption-text">KI antizipiert nächste Handlung. (Screenshot: Youtube/MIT)</figcaption></figure></p>
<p>Intelligenz bedeutet, auf Muster zurückgreifen zu können und anhand dieses Erfahrungsschatzes mögliche Ereignisse zu erahnen. So weiß man beispielsweise als Fußgänger, wenn man hört, wie ein Autofahrer vor dem Zebrastreifen noch mal Gas gibt, dass der A&#8230; vermutlich nicht halten wird, und man bleibt lieber stehen. Roboter wissen das in der Regel noch nicht, daher würde so eine Begegnung für sie nicht positiv enden. Das nennt man dann Darwinismus.</p>
<p>Was das mit meinem Thema „Technik und Medien“ zu tun hat, erkläre ich gleich: Forscher am MIT für Computerwissenschaften haben einen Weg gefunden, KIs solche Muster beizubringen, indem sie ihnen einen Serienmarathon verordnet haben.</p>
<blockquote><p><em>Serienmarathon verordnet</em></p></blockquote>
<p>Der KI wurde 600 Stunden Filmmaterial aus „Big Bang Theorie“, „The Office“ und anderen aktuellen Serien vorgespielt. Anhand dieses „Erfahrungsschatzes“ sollte sie verstehen, in welchen Situationen Aktionen wie Küssen, Umarmungen oder ein Handschlag erfolgen. Um zu überprüfen, ob es funktioniert, wurden der KI im Anschluss daran Szenen gezeigt, die sie noch nicht kannte, und in 43 % der Fälle konnten sie vorhersagen, was als Nächstes geschehen würde. Bei Menschen liegt die Treffsicherheit in der Regel bei 71 %. Allerdings lief die Studie über 2 Jahre, während auf Menschenseite in der Regel 30 bis 40 Jahre Lebenserfahrung vorlagen. Der Autor der Studie, Carl Vondrick, meinte daher auch, dass es interessant sei zu erfahren, wie hoch die Trefferquote liege, wenn die KI ebenfalls 30 Jahre Erfahrung hinter sich habe.</p>
<blockquote><p><em>Erfahrung und Intelligenz</em></p></blockquote>
<p>Die Studie hat einen interessanten Ansatz, nur wirft sie eine Frage auf: Ist nicht die Tatsache, dass eben nicht alles so läuft wie erwartet, das, was uns an den Serien fasziniert? Bekanntestes Beispiel, das hoffentlich inzwischen kein Spoiler mehr ist: In „Game of Thrones“ erwartet jeder, dass Eddard Stark überlebt, doch genau das geschieht nicht. Von der Situation in der Serie ausgehend, ist es sogar realistisch, dass er nicht überlebt. Aber unsere Erfahrung mit fiktiven Geschichten lässt uns annehmen, dass auch hier der Held überlebt, weswegen wir über diese Wendung überrascht sind. Wer blickt denn dann „intelligenter“ auf die Welt – die KI, die das Muster fiktiver Erzählungen nicht berücksichtigt, oder der Mensch, der hier eine weitere Erfahrung einbringen kann?</p>
<p>Der Zweck der Übung ist im Übrigen nicht das Spoilern von Ereignissen in Serien, sondern das Verhindern von Unfällen. Womit wir wieder beim anfänglichen Beispiel wären: Wenn der Roboter vorhersehen kann, dass der Autofahrer nicht abbremsen wird, kann er beispielsweise Kinder daran hindern, auf die Straße zu laufen.</p>
<p>Wer mehr über diesen Forschungsansatz erfahren möchte, findet die Studie unter: <a href="http://web.mit.edu/vondrick/prediction.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://web.mit.edu/vondrick/prediction.pdf</a></p>
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		<title>Das schönste E-Book Deutschlands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 10:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Award]]></category>
		<category><![CDATA[E-Book]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Buchmesse 2015 wurden wieder die ästhetisch und kreativ beeindruckendsten E-Books aus dem deutschsprachigen Raum prämiert (mehr zum eBook...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Buchmesse 2015 wurden wieder die ästhetisch und kreativ beeindruckendsten E-Books aus dem deutschsprachigen Raum prämiert (mehr zum <a href="http://www.deutscher-ebook-award.de/" target="_blank" rel="noopener">eBook Award</a>). Gewonnen hat der Krimi <a href="http://www.cividale.de/krimi/heinemann-nichts-ist-wie-es-ist/" target="_blank" rel="noopener">„Nichts ist, wie es ist“</a> aus dem <a href="http://www.cividale.de/" target="_blank" rel="noopener">Cividale Verlag</a> Berlin. Die Verlegerin Dr. Marlies Michaelis hat mir freundlicherweise ein paar Fragen zum Buch und dessen Produktion beantwortet, und auf einmal wird klar, wie viel Arbeit in einem richtig schönen E-Book steckt:</p>
<p><em><strong>Sandra Thoms: Worum geht es in dem Siegertitel „Nichts ist, wie es ist“?</strong><br />
<em>Dr. Marlies Michaelis:</em> </em>Bei „Nichts ist, wie es ist. Kriminalrondo“ von Elke Heinemann geht es um einzelne Kriminal-Motive, die sprachlich-künstlerisch umkreist werden. Schon die Formulierung, dass es um etwas geht, führt in die Irre. Themen werden nur angedeutet, Tatorte und Motive umkreist, ohne dass es eine nachvollziehbare Handlung gibt. Die Fließtexte werden immer wieder von Gedichten – den Sirenengedichten – unterbrochen, welche die Lesenden irritieren und entzücken. Der Text ist ein literarisches Kunstwerk, dem etwas Mysteriöses anhaftet. Dieses Rätselhafte wird durch die Fotogramme der Fotografin Manuela Höfer noch verstärkt.</p>
<p><em><strong>Sandra Thoms: Wie kam es zu der Idee des enhanced E-Books?</strong><br />
Dr. Marlies Michaelis:</em> Im letzten Jahr wollte ich von Verlagsseite aus neben den „normalen“ E-Books und gedruckten Büchern auch ein multimediales, ein enhanced E-Book publizieren. Ich wollte wissen, was in dieser Buchform möglich ist. Während diese Idee in mir herumwaberte, lernte ich die Autorin Elke Heinemann kennen, die mir verschiedene Krimistücke zu lesen gab. Von „Nichts ist, wie es ist. Kriminalrondo“ war ich sofort begeistert. Die Texte sind recht kurz und können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. Dazu haben sie ganz eigene Klang- und Bildebenen. Aus meiner Sicht war es daher geradezu zwingend, die Texte in einem multimedialen Buch umzusetzen. Hinzu kam, dass die Autorin mir erzählte, sie wünsche sich für eine Umsetzung, dass die lineare Abfolge, die in einem gedruckten Buch ja unvermeidlich gegeben ist, aufgebrochen werden könne. Das konnte ich mir bei einer multimedialen Umsetzung gut vorstellen. Dann haben wir die Künstlerin Manuela Höfer hinzugezogen, die sofort damit einverstanden war, ihre Fotogramme dem Text als Begleitung beizugeben. Die klanghaften Ebenen des Textes konnten in den Tonstudio-Aufnahmen, die Elke Heinemann begleitet hat, ausgearbeitet werden.</p>
<p><strong><em>Sandra Thoms: Wer war für die technische Umsetzung des E-Books zuständig?</em></strong><br />
<em> Dr. Marlies Michaelis:</em> Basis für die technische Umsetzung war das Feinkonzept des Producers Matthias Liesendahl. Er hat die Bearbeitung der Materialien sowie das Layout der einzelnen Abschnitte vorgenommen. Die technische Umsetzung hat dann Guido Stemme von bureau23 vorgenommen – er hat aber nicht nur programmiert, sondern auch beraten. Und ganz häufig haben wir darüber diskutiert, wo die Grenzen des Buches liegen, ob das multimediale Projekt noch ein Buch ist oder (schon) etwas anderes. Und natürlich haben wir über die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert, einzelne Passagen umzusetzen.</p>
<p><strong><em>Sandra Thoms: Wie lange hat die Umsetzung gedauert und welche besonderen Hürden gab es dabei?</em></strong><br />
<em> Dr. Marlies Michaelis:</em> Die Umsetzung hat insgesamt ein halbes Jahr gedauert. Anfangs dachte ich noch, dass das Ganze als App umgesetzt werden müsste. Das war mir aber nicht so ganz recht, weil der Vertrieb dann auf die beiden großen Shops – den von iTunes und Google Play – beschränkt gewesen wäre. Im Rahmen der Umsetzung habe ich dann die verschiedenen technischen Umsetzungsmöglichkeiten geprüft und erfahren, dass auch das übliche ePub-Format in der neuesten Version ePub 3 multimediale Inhalte umfassend darstellen kann und über das fixed Layout auch eine Kontrolle über die Seitengestaltung ermöglicht. Dieser Entscheidungsschritt – weg von der App-Idee hin zum offeneren Format ePub 3 – war eine von zwei Hürden. Die zweite Hürde bestand in der Auflösung des Linearen. Das war technisch mit ePub 3 kein Problem. Statt eines linearen Inhaltsverzeichnisses gibt es nun einen sich drehenden Kreis aus Abbildungen. Schwierig war, die Gewohnheit zu überwinden, dass ein Text komplett linear aufgebaut sein muss. Ein klein wenig Linearität ist auch geblieben – man kann immer noch per Wischen auf dem Tablet vor- und zurückblättern oder wahlweise den drehenden Kreis zur Navigation nutzen. Richtig mutig wäre es gewesen, auch diesen Halt an das Gewohnte – das Wischen als Ersatz für das Blättern – zu kappen. Aber das erschien mir dann doch zu experimentell.</p>
<p>Vielen Dank für das Gespräch an Dr. Marlies Michaelis vom <a href="http://www.cividale.de/" target="_blank" rel="noopener">Cividale Verlag</a>!</p>
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		<title>Bunt statt Braun &#8211; Autorin Kathrin Lange bezieht Stellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 09:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerne stelle ich ja auch immer wieder neue Projekte aus der Buchbranche und ihre Macher vor, in der Regel neue...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2015/10/Buttons_Hoheneggelsen.jpeg"><img decoding="async" src="http://www.miss-eyre.de/wp-content/uploads/2015/10/Buttons_Hoheneggelsen-300x198.jpeg" alt="Buttons_Hoheneggelsen" width="300" height="198" class="alignright size-medium wp-image-255" srcset="https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2015/10/Buttons_Hoheneggelsen-300x198.jpeg 300w, https://www.sandra-thoms.de/wp-content/uploads/2015/10/Buttons_Hoheneggelsen.jpeg 320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Gerne stelle ich ja auch immer wieder neue Projekte aus der Buchbranche und ihre Macher vor, in der Regel neue Ideen rund um das Thema Lesen, Buch und Technik. So auch dieses Mal, wobei das Thema aber abweicht, da ich hiermit den Hut von der Autorin und Initiatorin von „Hoheneggelsen ist bunt, nicht brau“ ziehen will.</p>
<p>Kathrin Lange (<a href="http://www.kathrin-lange.de" target="_blank" rel="noopener">http://www.kathrin-lange.de</a>) lebt in dem Ort Hoheneggelsen in der Nähe von Hildesheim. Sie schreibt Thriller und Jugendbücher. Ein zentrales Thema ihrer Thriller sind religiös motivierte Verbrechen, ihr Kommissar Faris Iskander ist Muslim und ermittelt in Berlin. In Hoheneggelsen gibt es ein Flüchtlingsheim. Wodurch der Ort es im August diesen Jahres mit leider bedauerlichen Neuigkeiten in die Fernsehnachrichten geschafft hat. Die Partei „Die Rechte“ hatte angekündigt, regelmäßig in Hoheneggelsen zu „patrouillieren“, um „für Ordnung und Sicherheit zu sorgen“. </p>
<p>Kathrin Lange reagierte umgehend, als Erstes mit der Facebook-Seite „Hoheneggelsen ist bunt, nicht braun“ (<a href="https://www.facebook.com/hoheneggelsenistbuntnichtbraun1" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/hoheneggelsenistbuntnichtbraun1</a>), die innerhalb der ersten sieben Tage 500 Fans erreichen konnte. „Ich habe die Seite ins Leben gerufen, weil ich es einfach nicht fassen konnte, was in den Tagen zuvor vor dem Flüchtlingsheim in unserem Dorf passiert ist“, sagt Initiatorin Kathrin Lange, die die Aktion zusammen mit ihrem Sohn Tim durchführt. „Überall im Land formieren sich Mahnwachen und Lichterketten, sobald wieder einmal ein Flüchtlingsheim in Flammen aufgegangen ist. Ich hoffe, dass ich in einem Dorf lebe, in dem die Bürger sich klar gegen Rassismus und Gewalt stellen, bevor etwas passiert.“</p>
<p>Mittlerweile hat Lange weitere Unterstützer für sich gewinnen können: „Hoheneggelser Geschäftsleute haben uns sofort ihre Hilfe angeboten, wir bekommen Hilfestellung und Aufmunterung von der evangelischen Kirche und aus Richtungen, mit denen wir ehrlicherweise zunächst überhaupt nicht gerechnet haben.“</p>
<p>Überraschungen gab es allerdings auch mit umgekehrtem Vorzeichen, und genau das ist es, was Lange umtreibt: „In Gesprächen der letzten Tage habe ich mehrfach diesen einen, unsäglichen Satz zu hören bekommen: ,Ich bin ja kein Rassist, aber &#8230;‘“, sagte Lange. Und sie fährt fort: „Ich glaube, dass viele Ängste und die meisten Vorurteile der Menschen gegen die Flüchtlinge einfach daraus resultieren, dass sie keinen Kontakt mit ihnen haben. Sie wissen nicht, was diesen Menschen Schlimmes geschehen ist, sehen nur die Bilder in den Medien, und die können einem ja auch Angst machen.“ Um dieser diffusen Angst etwas entgegenzusetzen, führt Lange gerade Gespräche in viele Richtungen. Außerdem unterrichtet sie Flüchtlinge in deutscher Sprache und Kultur.<br />
Mittlerweile hat sich übrigens auch der Schulleiter der Oberschule aus dem benachbarten Söhlde zu Wort gemeldet und sich ebenfalls klar gegen Rechts positioniert. Zusammen mit ihm und dem Kollegium plant Lange weitere Aktionen und möchte dafür auch Autorenkolleginnen und -Kollegen zu Lesungen oder Podiumsdiskussionen einladen.</p>
<p>Dieses Engagement verdient Respekt. Und es ist eine von vielen Aktionen aus der Buchbranche heraus zur Unterstützung der ankommenden Flüchtlinge. Ich freue mich über jede Einzelne. Deutschland ist eines der reichsten und politisch stabilsten Länder der Welt, wer, wenn nicht wir kann, helfen?</p>
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